StartClim2010: Anpassung an den Klimawandel – Weitere Beiträge zur Erstellung einer Anpassungsstrategie für Österreich

Neben den Treibhausgasminderungsstrategien und Analysen der möglichen Auswirkungen des Klimawandels auf Österreich muss auch die Anpassung an den Klimawandel konkret betrachtet werden. StartClim befasst sich seit  2008 mit dem Thema Anpassung an den Klimawandel. In StartClim2010 wurden in sieben Projekten weitere Themenfelder bearbeitet, deren Ergebnisse fließen in den Prozess der Erstellung einer Anpassungsstrategie für Österreich ein.

Endberichte der einzelnen StartClim2010-Teilprojekte:

StartClim2010.A: Handlungsfelder und –verantwortliche zur Klimawandelanpassung öffentlicher Grünanlagen in Städten

Institut für Landschaftsentwicklung, Erholungs- und Naturschutzplanung
(ILEN), BOKU: Stephanie Drlik, Andreas Muhar

Download Endbericht StartClim2010.A (ca. 1,1 MB)

Kurzfassung:

Der Klimawandel kann die Qualität und Funktionalität öffentlicher Parkanlagen und somit deren Funktionsfähigkeit für eine Stadt gefährden. Um die Qualität eines Parks im Klimawandel dauerhaft sichern und leistbar erhalten zu können, ist es von Bedeutung Veränderrungen schon bei der Parkplanung und -gestaltung, also schon bei der Schaffung eines Parks zu berücksichtigen. Dennoch, der von Klimawandelauswirkungen hauptbetroffene Bereich in öffentlichen Parks in Österreich ist die Parkpflege und –erhaltung. Insbesondere die Folgen von Extremereignissen, aber auch die Folgeeffekte von milder werdenden Wintern  verursachen Schäden. Auf Grund des Fehlens strategischer Herangehensweisen findet Anpassung bislang größtenteils reaktiv statt, die laufende Behebung der Schäden ist mit einem beträchtlichen Mehraufwand an Arbeit und Kosten verbunden. Das, und die starken finanziellen Zwänge, denen das Feld der Parkerhaltung generell ausgesetzt ist, erhöhen die Vulnera-bilität gegenüber dem Klimawandel.

Es sind viele verschiedene AkteurInnen an der Entstehung und Erhaltung von Parks beteiligt. Auch die Adaptionsmaßnahmen im Klimawandel erfordern das Zusammenwirken verschie-dener AkteurInnen des öffentlichen Bereichs – hier vor allem aus den Stadtgartenämtern – und dem privatwirtschaftlichen Bereich. Sie alle müssen das Problem des Klimawandels wahrnehmen, und lernen, damit umzugehen. Aus diesem Grund, und um die Durchgängigkeit und Wirksamkeit von Anpassungsmaßnahmen zu erhöhen, wurden im Rahmen des Projekts die zuständigen AkteurInnen, ihre Verantwortlichkeiten und der Wissensbedarf im Klimawandel erarbeitet. Nun ist eine Kommunikationsstruktur zu bilden, die sicherstellt, dass erforderliche fachliche Informationen zur Klimawandelanpassung in Grünanlagen an die ver-antwortlichen AkteurInnen weiter geleitet werden und der Forschungsbedarf an die einschlä-gigen Forschungseinrichtungen herangetragen wird. Dies kann wirkungsvoll über Fachtagungen, Fachjournale und über den Fachausschuss für Stadtgärten des Österreichischen Städtebunds erfolgen.

StartClim2010.B: Anpassungsempfehlungen für urbane Grün- und Freiräume in österreichischen Städten und Stadtregionen

PlanSinn Büro für Planung und Kommunikation GmbH: Erik Meinharter
Umweltbundesamt GmbH: Maria Balas

Download Endbericht StartClim2010.B (ca. 500 KB)

Kurzfassung:

In Folge des Klimawandels werden sich die Lebensbedingungen in Städten vor allem auf-grund des Wärmeinseleffekts verändern. Die Lebensqualität in unseren Städten wird wesentlich davon abhängen, wie den Herausforderungen auf sich verändernde klimatische Bedingungen begegnet wird. Daher befassen sich Städte zunehmend mit der Frage, ob sie für den Klimawandel gerüstet sind. Grün- und Freiräume nehmen in diesem Zusammenhang eine wichtige Position ein. Sie können unter bestimmten Umständen dem Temperaturanstieg entgegenwirken und dazu beitragen, die Widerstandsfähigkeit von Städten sowohl gegenüber Änderungen des Stadtklimas als auch dem Auftreten von Extremereignissen zu steigern. Sie liefern mit ihrer abkühlenden und Wasser zurückhaltenden Wirkung bzw. verdunstenden Funktion einen zentralen Beitrag zum Temperatur- und Wasserhaushalt in der Stadt. Im vorliegenden Projekt werden bestehende Anpassungsstrategien sowie europäische und internationale Good-Practice-Beispiele analysiert. Darauf aufbauend werden mögliche Handlungs-empfehlungen für die Anpassung urbaner Grün- und Freiräume an den Klimawandel für österreichische Städte abgeleitet. Um die Anwendbarkeit dieser Empfehlungen auf österreichische Städte und Stadtregionen zu prüfen und Anknüpfungspunkte zu finden, werden exemplarisch bestehende Instrumente österreichischer Städte und Stadtregionen angeführt. Weiters wurden mittels eines Stakeholderworkshops die erarbeiteten Handlungsempfehlungen auf ihre Anwendbarkeit überprüft. In Österreich wird derzeit eine nationale Anpassungsstrategie erarbeitet, die auch die vorliegenden Handlungsempfehlungen für Städte und Stadtregionen enthalten soll (BMLFUW, 2010).

StartClim2010.C: Die gesellschaftlichen Kosten der Anpassung: Ansätze für eine Bewertung von Anpassungsoptionen (SALDO)

Wegener Zentrum für Klima und Globalen Wandel, Universität Graz: Birgit
Bednar-Friedl, Olivia Koland, Janine Raab
Umweltbundesamt GmbH, Martin König

Download Endbericht StartClim2010.C (ca. 800 KB)
Download Bewertungstool (Version November 2011)

Kurzfassung: 

Die Anpassung an den Klimawandel betrifft eine Vielzahl von Sektoren, Akteuren und Entscheidungsträger auf unterschiedlichen Verwaltungsebenen. Ziel dieses Projektes ist es daher, eine Entscheidungshilfe zur Auswahl von Anpassungsoptionen anzubieten. Zu diesem Zweck wird ein Excel-basiertes Bewertungstool entwickelt, das den/die Nutzer/in durch einen Kriterienkatalog führt, um die Vor- und Nachteile von unterschiedlichen Maßnahmen zu identifizieren und auf Kriterienebene vergleichbar zu machen. Auf Basis von anderen nationalen Studien (D, GB, NL) werden sowohl ökonomische Kriterien wie Nutzen (vermiedene Schäden) und Kosten der Maßnahme als auch nicht-ökonomische Kriterien wie Dringlichkeit, Synergien und Trade-offs zu klimapolitischen Zielen sowie Flexibilität bezüglich unsicherer Klimaentwicklungen und veränderter Rahmenbedingun-gen berücksichtigt. Darüber hinaus werden Leitkriterien ‚guter Anpassung‘ integriert (z.B. Eignung als ‚No-/Low-Regret‘ oder ‚Win-Win‘ Maßnahmen). Der/die Nutzer/in kann neben einer Basisvariante (alle Kriterien gleichrangig) mittels Schwerpunktwahl (öko-nomisch, ökologisch/nachhaltig, Unsicherheiten) unterschiedliche Vorgaben des Tools für die Bewertung testen. Anhand von vier konkreten Maßnahmen wird die Funktions-weise des Tools illustriert. Der Hauptbeitrag des Tools liegt im Sichtbarmachen der Wirkungen einer Maßnahme bezüglich der entscheidungsrelevanten Kriterien und im Identi-fizieren von Synergien und Trade-offs hinsichtlich der Zielerreichung unterschiedlicher Kriterien. Darüber hinaus zeigt das Tool auf, welche Informationen für die Entschei-dungsfindung notwendig sind und wo Datenlücken gefüllt werden sollten. Bezüglich des Vergleichs unterschiedlicher Maßnahmen ergibt sich, dass Maßnahmen mit einem gemeinsamen Anpassungsziel sich v.a. in den Kriterien Flexibilität und ökonomische Bewertung unterscheiden, wohingegen sich Maßnahmen aus unterschiedlichen Bereichen zusätzlich hinsichtlich Schadensvermeidung und Wechselwirkungen zum Klimaschutz unterscheiden. Ergebnisse zu Dringlichkeit, Umwelt- und sozialen Folgen können sehr unterschiedlich ausfallen.

StartClim2010.D: Integrative Vorsorge- und Anpassungsmaßnahmen für die Region Marchfeld

Institut für nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, BOKU: Christine Heumesser, Mathias Kirchner, Erwin Schmid, Franziska Strauss

Download Endbericht StartClim2010.D (ca. 1.5 MB)

Kurzfassung: 

Dürre zählt zu einem der wichtigsten agrarmeteorologischen Risiken und soll in den mittleren und höheren Breiten in den nächsten Dekaden zunehmen (IPCC, 2007). Daher ist es wichtig (i) den Zusammenhang zwischen Dürreereignissen und Ertragsschwankungen österreichweit quantitativ zu analysieren und (ii) die ökonomischen sowie umweltbedingten Effekte sowie negativen Externalitäten verschiedener Anpassungsmaßnahmen in der landwirtschaftlichen Pflanzenproduktion zu untersuchen. Basierend auf einem historischen Klimadatensatz (1975-2007) wurden moderate und extreme Dürreszenarien für Österreich erstellt, welche eine Zunahme der trockenen Tage für die Periode 2008-2040 abbilden. Die Analyse dieser Dürreszenarien ergab für die untersuchten Kulturarten (Mais, Winterweizen und Gerste) bei standardisierten Bewirtschaftungsverfahren ohne Bewässerung einen signifikanten Rückgang der Erntemengen von 60% bis 90%.

Vor allem im Marchfeld, einem der wichtigsten aber auch trockensten Pflanzenbaugebiete in Österreich, ist Beregnung von Gemüse sowie anderen hochwertigen Produkten bereits heute unabdingbar. Mit häufigeren Dürreereignissen nimmt die Bedeutung von Beregnungssystemen zu – eine mögliche Anpassungsmaßnahme an den Klimawandel – aber auch die Notwendigkeit Grundwasserressourcen zu schonen. Die Sprinklerberegnung kann eine profitable Anpassungsmaßnahme für die Region Marchfeld sein, denn die Pflanzenerträge können im Vergleich zu einem Bewirtschaftungsverfahren ohne Bewässerung beinahe verdoppelt werden. Jedoch kann diese Anpassungsmaßnahme den Druck auf die regionale Trinkwasserversorgung beträchtlich erhöhen. Das wassereffizientere aber auch wesentlich aufwendigere Tröpfchenberegnungssystem wird aus rein wirtschaftlichen Überlegungen eher keine Verbrei-tung finden – es sei denn, Ausstattungskosten werden subventioniert. Unseren Untersuchungen nach wird die Bereitschaft in eine Tröpfchenberegnungsanlage zu investieren durch die Einführung eines marktpolitischen Instruments wie Wasserpreise nicht erhöht. Stattdessen verringern Wasserpreise die Wahrscheinlichkeit überhaupt in eines der beiden Beregnungs-systeme zu investieren.

StartClim2010.E: Ökologische und waldbauliche Eigenschaften der Lärche (Larix decidua MILL.) -Folgerungen für die Waldbewirtschaftung in Österreich unter Berücksichtung des Klimawandels

Institut für Waldbau, BOKU: Eduard Hochbichler, Gabriele Wolfslehner,
Roland Koeck, F. Arbeiter,

Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft: Herfried Steiner, Georg Frank,

Institut für Meteorologie, BOKU: Herbert Formayer

Download Endbericht StartClim2010.E (ca. 1.4 MB)

Kurzfassung:

Die europäische Lärche (Larix decidua MILL.) ist mit einem Flächenanteil von 4,6 % die zweithäufigste Nadelbaumart Österreichs. In der Naturwaldentwicklung wirkt die Konkurrenz von Klimaxbaumarten entscheidend auf ihr Auftreten, wodurch sie aufgrund ihrer großen physiologischen Amplitude zwar in submontanen bis subalpinen Wäldern vorkommt, dominante Stellung aber nur in subalpinen Lärchen-Zirbenwäldern und Dauerwald-Gesellschaften erlangt. Anthropogen bedingt weist die Lärche heute Flächenanteile deutlich über ihren natürlichen Gesellschaftsanschluss hinaus auf. Durch die zunehmende Instabilität fichtendominierter Wälder besteht unter Waldbewirtschaftern der steigende Wunsch nach einer größeren Baumartenspreitung, um die Anfälligkeit gegenüber Windwurf und Gefährdung durch Schädlinge zu verringern. Der Lärche als tiefwurzelnder und windstabiler Baumart wird dabei eine steigende Bedeutung zugesprochen. Klimaszenarios des Klimamodells REMO-UBA A1B zeigen für die Periode 2071 – 2100 in großen Teilen Österreichs Zunahmen der Jahrestemperatur zwischen knapp 3,5 – 4,5° C bei unterschiedlicher Entwicklung der Niederschläge in verschiedenen Regionen. In montanen bis subalpinen Höhenstufen werden unter Szenariobedingungen auch zukünftig klimatische Bedingungen bestehen, die denen der heutigen Verbreitung der Lärche entsprechen, während in Tieflagen in weiten Teilen, vor allem durch erhöhte Temperaturen, die heutigen klimatischen Grenzen der Lärche nicht mehr erfüllt werden. Unter sich verschärfenden klimatischen Bedingungen in diesen Regionen muss von einem zunehmenden Risiko durch Schadeinflüsse in der Lärchenbewirtschaftung ausgegangen werden. Verschiebungen des Areals der heutigen Tieflagenlärche in höhere Lagen könnten durch waldbauliche Pflanzversuche ausgelotet werden. Ausgehend von einem zukünftig gesteigerten Auftreten klimatischer Ereignisse wie Trockenperioden oder Starknie-derschlägen kann die Lärche im Bergwald, nach standörtlichen Eigenschaften in unterschiedlichem Maße, eine bedeutende Rolle als stabilisierende Mischbaumart einnehmen.

StartClim2010.F: Hot town, summer in the city – Die Auswirkungen von Hitzetagen auf das Freizeit- und Erholungsverhalten sowie das Besichtigungsprogramm von StädtetouristInnen – dargestellt am Beispiel Wiens - Pilotstudie

Institut für Landschaftsentwicklung, Erholungs- und Naturschutzplanung
(ILEN), BOKU: Christiane Brandenburg, Brigitte Allex, Ursula Liebl, Christina Czachs
Institut für Meteorologie, BOKU: Thomas Gerersdorfer

Download Endbericht StartClim2010.F (ca. 4 MB)

Kurzfassung:

Die Verstärkung des Wärmeinseleffekts durch den Klimawandel in Städten beeinflusst die Stadtbevölkerung und auch den Städtetourismus. Dieser hat in den Sommermonaten (Juli, August) die höchste Anzahl an TouristInnen zu verzeichnen. Ein wachsender Anteil der TouristInnen gehört der Gruppe der 60-79-Jährigen an, die im Allgemeinen besonders hitzeempfindlich sind. Sowohl die TouristInnen selber als auch Tourismuswirtschaft, Stadtverwaltung und Stadtplanung müssen sich daher Adaptionsstrategien für Hitzetage überlegen. Maßnahmen im Bereich der Tourismus-Architektur (z.B. Dach- und Fassadenbegrünung, helle Baumaterialien), Maßnahmen in der Stadt-, Raum- und Landschaftsplanung (z.B. Freihaltung von Grünzügen und Frischluftschneisen, Einsatz von Verdunstungskühlung durch bewegtes Wasser), infrastrukturelle Maßnahmen (z.B. Trinkbrunnen, beschattete Sitzgelegenheiten) sowie organisatorische Maßnahmen (z.B. Hitzewarnsysteme, Öffnen von „Abkühlungsorten“) können zur Anpassung beitragen. Eine Befragung von TouristInnen sowie die im Rahmen eines World Cafés durchgeführte Diskussion mit Fachleuten zeigte, dass vor allem in den Bereichen Begrünung, Information von TouristInnen (z.B. Kennzeichnung von Trinkbrunnen und kühlen Orten in Stadtplänen, Bereitstellung hitzeadäquater Besichtigungstipps in den Unterkünften und über Internet-Applikationen) sowie Weiterbildung von TouristikerInnen Handlungsbedarf gegeben ist. Als ein besonderes Plus für Wien und auch andere österreichische Städte gilt der leichte Zugang zum qualitativ hochwertigen Trinkwasser. Ba-sierend auf allen Ergebnissen wurden in Form eines Management Letters Grundlagen für Maßnahmen für die Adaptionsstrategien des Städtetourismus erarbeitet, die den Verantwortlichen der Tourismuswirtschaft, Stadtverwaltung und Stadtplanung helfen sollen, geeignete Anpassungsmaßnahmen zu erarbeiten und umzusetzen.

StartClim2010.G: Wissensbasierte Plattform zur Optimierung von Handlungsstrategien im Umgang mit Naturgefahren

Österreichisches Rotes Kreuz: Jürgen Högl, Clemens Liehr, Gerry Foitik
Institut für Produktionswirtschaf und Logistik, BOKU: Manfred Gronalt,
Magdalena Schweiger, Patrick Hirsch

Download Endbericht StartClim2010.G (ca. 1 MB)

Kurzfassung:

Die steigende Anzahl von Katastrophen infolge des Klimawandels verlangt eine bessere und engere Vernetzung aller relevanten AkteurInnen. Die Integration von Partnern aus Behörden, Einsatzorganisationen, Wissenschaft, Wirtschaft und der Bevölkerung ist dabei essentielle Voraussetzung für einen gut funktionierenden und vorausschauenden Katastrophenschutz.

In Deutschland und der Schweiz gibt es gut ausgestattete und etablierte Plattformen, die institutionalisiert Wissenstransfer im Kontext des integrierten Katastrophenmanagements ermöglichen. Gerade auch in Hinblick auf zunehmende klimawandelinduzierte Gefahren besteht in Österreich ebenfalls Bedarf für eine solche Plattform, um neue Herausforderungen an ein zeitgemäßes Katastrophenmanagement auf strategischer Ebene, etwa im Bereich des Managements von Hitzewellen, zu diskutieren. Kernaufgaben dieser Plattform sind die Ver-netzung der AkteurInnen, die Sammlung von Information in Form von Publikationen und Berichten und die Verteiliung/Verbreitung dieser über eine für alle zugängliche Literaturdaten-bank und über geeignete Veranstaltungen.

Seitens der AkteurInnen besteht großes Interesse an einer nationalen Plattform „Risiken Klimawandel und Naturgefahren“, vor allem in Hinblick auf einen laufenden Austausch und Dialog, die zu einer besseren Vernetzung der AkteurInnen und einer verbesserten Prävention und Reaktion auf Katastrophenereignisse führen sollen.

Es sind Handlungsempfehlungen für die österreichische Klimawandelanpassungsstrategie, Bereich „Katastrophenmanagement“ ausgearbeitet worden. Insgesamt wurden hier neun Empfehlungen formuliert, die sich an bestehenden Forderungen seitens des Staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagements (SKKM) und an umgesetzten sowie geplanten Maß-nahmen in Deutschland und der Schweiz orientieren.

Nähere Informationen:

Nikolaus Becsi und Univ.Prof. Dr. Helga Kromp-Kolb
BOKU, Department Wasser-Atmosphäre-Umwelt
Institut für Meteorologie, Peter Jordan-Straße 82, A-1190 Wien
Tel.: 01/476 54/81418

startclim@boku.ac.at
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